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St. Stephani Kulturkirche Seitenschiff

Die Symbole und die Gestaltung 
Die Kirche im Seitenschiff der Stephani Kirche wird, durch ihre räumliche Anbindung an die Kulturkirche, immer im Kontext mit den temporären Ausstellungen und kulturellen Events der Kulturkirche wahrgenommen. Die dadurch entstehenden Wechselwirkungen zwischen den beiden Kirchenräumen sind nicht vorhersehbar und somit ein entscheidendes Element für die Neugestaltung der Kirche im Seitenschiff.
Wir haben uns für eine traditionelle Raumgestaltung mit einer verständlichen, nachvollziehbar christlichen Architektursprache entschieden, die sich in der Form und Gestaltung an den vorhandenen Antependien der Künstlerin Ursula Jaeger orientiert.

Der Dialog zwischen Form, Symbolik, Tradition und Glaube ist das Gestaltungskonzept der Kirche im Seitenschiff.

Die Proportion des Raumes
Durch die neue Teilung des Seitenschiffes überwölben nun drei Kreuzgradjoche den neuen  Gottesdienstraum und stehen somit für die Dreifaltigkeit Gottes.

Die Farbgestaltung, das Lichtkonzept
Die Wände, Pfeiler und Gewölbe sind annährend weiß gestrichen und stellen einen einheitlichen - nur durch die Schattierung - wahrnehmbaren Raum dar. Diese hellen, raumbildenden Flächen reflektieren durch die indirekte Beleuchtung das Licht in den Kirchenraum; dadurch wird die Kirche im Seitenschiff selbst zum Leuchtkörper.

Der Holzboden und die Ringintarsie
Der Eichendielenboden stellt einerseits einen Bezug zur alten Fischerkirche her (so wurde die Kirche St. Stephani früher im Volksmund genannt) und andererseits bleibt der teilweise noch vorhandene Asphaltbelag aus der Nachkriegszeit für spätere Generationen nachvollziehbar erhalten. Die Verlegerichtung der Eichendielen zum Altar wird durch einen Bronzering als Intarsie unterbrochen und symbolisiert den überhöhten Altarraum christlicher Kirchen.  

Das Kreuz
Das Bronzekreuz ist fest mit der Kirchenrückwand verbunden. Bei genauer Betrachtung wird auf den Kreuzbalken eine Struktur erkennbar, die an ein oft gelesenes Buch mit Goldschnitt erinnert. Das Kreuz bildet sich aus vier eigenständigen Teilen, die im Zentrum zu einem X zusammengefügt sind. Mit dem Bogensegment des Deckengewölbes entsteht hier der Bezug zum Christusmonogramm (Chi-Roh). Die vier Evangelien werden zu einem Kreuz zusammengefügt. Durch diese Symbolik entsteht ein direkter Bezug zu den mächtigen Evangelistendarstellungen des Turmes der Stephanikirche.

Der Altar
Der Altar ist massiv aus Udelfanger Sandstein gefertigt und besteht aus drei geometrischen Teilen, die einem Kreisabschnitt entsprechen. Die Bodenintarsie schließt diese Kreisform. Durch diese Freistellung des Altars entsteht eine Vermittlung zwischen den unterschiedlichen Ausrichtungen der Kirchenwände. Der Altar steht somit achsial zur Gemeinde.

Die Kanzel
Die Kanzel, als Ort der Verkündigung, ist aus Eichenholz und Bronze gefertigt. Durch ihre Beweglichkeit kann die Verkündigung von unterschiedlichen Orten ausgehen und somit symbolisch für den Dialog stehen. Eine Verbindung zum Altar und zum Kreuz ist durch die Formgebung und Materialität erkennbar.

Der Ort der Taufe
Der aus bronzene gegossene Ständer für das Taufgeschirr deutet die Kreisform des Altars als Schale. Sie wird durch das kreuzförmig überfließende Wasser getragen.

Standort: Bremen/ Altstadt 
Planungs-/Bauzeit: 2014 - 2015
Bauherr: Bremische Evangelische Kirche 
Gießerei: Statuarius, Bremen

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